Der Ausgang
Aus Bronze gemacht, zielsicher der Blick,
emporgestreckt der Arm, da geht’s lang.
Ich verstand nicht. Wohin wollte er, wer führte –
Er?
Erkämpft, das erzählte sich jeder, und mir das Schild unter
ihm.
Wo war er nun? Da auf dem Grabeshügel, dem schönsten im
ganzen Land.
Dorthin ging es lang? Für alle, die da folgten ihm, aber
wofür?
Und ich drehte mich um und sah
den Bettler ohne Schuh und Essen.
Mit teurem Schmuck und der Farbenmaske auf verzerrtem
Gesicht.
Wer erzählte – dieser Weg,
er sei der Beste?
Ist da das Ende aller Müh und Last, zu einer Leiter mit
gewaltigen Sprossen, die zu erklimmen?
Am Ende sah ich keine Tür auf dem Ausgang stand,
jede Leiter mit Karriere-Zettel da behangen.
Müde Augen sah ich oder mit starrem Blick,
ist das mein Ziel in diesem Spiel?
Das ist der Weg, so ist das Leben,
sagten alle, die es nicht wussten,
zu erklären.
Mein Weg, mein Weg, jeder suchte und mühte, fiel herab,
um nochmal zu erklimmen diese Leiter ohne Tür.
Mehr noch blieben liegen, unten vor der Leiter, der nächste
kam schon angesprungen.
Fielen doch auch sie, weil sie rutschten von der Sprosse,
lackiert mit Schweiß und Blut.
So sagten alle Lehrer, keiner kam von da, vom Ziel,
um zu sagen, da entlang. Ich kenne den Weg.
Wer sagte es denn ihnen?
Wer war dieser Führer, ohne Karte, ohne Kompass,
der erzählte.
Aber welches Ziel und wo, ein gutes Leben um zu leiden,
vorher viele Sprossen musst du rauf und viele Stufen
aus Blut und Schweiß.
Ist da doch der falsche Weg, den Millionen da mit Leitern
gehn?
Und wieder diese Frage.
Glaubst du das?
Ich lief zurück zum Mann aus Bronze, der da die Richtung
zeigte.
Mit einem Finger wies er gen Himmel von sich fort,
doch drei an der Hand zeigten genau auf
ihn.
Hatte er das nicht gesehen?
Wer führt da dich?